Verfasst von: Kalle Kolumna | 16.12.08

16. Dezember (Video: Text)

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Es ist soweit! Das Ergebnis unserer Semester Arbeit im Video Production Kurs liegt in digitaler Form bereit. Bei diesem Projekt war es die Aufgabe in vierer Teams eine Idee und ein Konzept für die Produktion auszuarbeiten und diese dann per Kamera und im Schnittlabor umzusetzen.

Ich war in eine Gruppe mit der Französin Ariane, dem Iren Kenny und dem Oxforder Tom geraten. Als interessantes Thema erschien es uns die CCTV-Situation in Oxford zu beleuchten. CCTV steht für Closed-circuit Television, sprich: Überwachungskameras. In dieser Disziplin ist Großbritannien ja bekanntlich ganz weit vorne.

Nachdem wir uns ursprünglich hauptsächlich mit den Umständen an unserer Universität beschäftigen wollten, schwenkten wir schließlich um und widmeten uns den Problemen auf der Cowley Road. Ich hatte unsere Dokumentationsproduktion zum Anlass genommen und einen Artikel für die Oxford Brookes Studentenzeitung zum selben Thema verfasst. Dieser enthielt dem verantwortlichen Security Dienst aber offenbar zu viele Insiderinformationen. Die Sicherheitsbeauftragten kündigten uns die Zusammenarbeit und mein Artikel wurde nie veröffentlicht. An der Cowley Road, dem alternativ angehauchten Szeneviertel Oxfords, sollen auf Bestreben des City Councils und der Oxfordshire Police Überwachungskameras zur Prävention und Reduktion von Straftaten angebracht werden. Dieser Umstand löste eine Widerstandsbewegung und regen Diskurs aller beteiligten Parteien aus.

Wir machten uns also daran verschiedenste Stimmen und Interviews einzufangen, filmten die betroffenen Gegenden, vertonten die Aufnahmen und versahen das ganze mit einer kleinen Moderation meinerseits aus dem Green Room. Leider gab es ein strenges Zeitlimit, weswegen wir sehr viel kürzen, herausschneiden und weglassen mussten. Es wäre noch deutlich mehr zum Thema zu sagen gewesen. Auch litt letztlich die Sound Abstimmung ein wenig unter dem allgegenwärtigen Zeitdruck. Aber abgesehen davon scheint eine recht anständiger Film gelungen zu sein. Vielleicht wird er sogar im universitätseigenen, preisgekrönten und in der gesamten Region empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt. Man wird es sehen.

Aus dramaturgischen Gründen folgt die eigentliche Dokumentation morgen an gleicher Stelle. Bis dahin stehen sich hier schon mal ein paar Bilder der Produktion bereit.


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